Premiere WAS HÄLT UNS ZUSAMMEN WIE EIN BALL DIE SPIELER EINER FUßBALLMANNSCHAFT?

27.10.2017 um 19:30 Uhr
“WAS HÄLT UNS ZUSAMMEN WIE EIN BALL DIE SPIELER EINER FUßBALLMANNSCHAFT?”
von René Pollesch
Staatstheater Stuttgart

weitere Termine:
28.10. / 4.11. / 17.11. / 24.11. / 1.12. / 10.12. / 18.12.

weitere Infos: hier


Neue Termine ***PRINZIP ABIE NATHAN***

© Alex Wunsch
Termine 2017:

28. / 29. / 30. Juli
3. / 5. / 6. August

Start: 19.30 Uhr
Startpunkt: U-Bahnhaltestelle „Hedelfinger Strasse“ (U9/U13)

Karten: 19€ / 13€ ermässigt
Kartentelefon: 0176.98218702 oder
karten@citizenkane.de


Das Citizen.KANE.Kollekiv macht aus dem aufregenden Leben des Friedenskämpfers Abie Nathan ein Prinzip. Am Stuttgarter Hafen wird dieses Prinzip performativ auf den Prüfstand gestellt. Der Hafen ein heterotoper Raum: Ankunft und Abfahrt, Ruhe und Bewegung; die Häfen der Welt als Dreh- und Angelpunkt in Abi Nathans Leben. Seine kreativen Lösungsansätze lassen das Kollektiv auch über die Rolle des Helden in der heutigen Gesellschaft nachdenken.

Leben wir in einem postheroischen Zeitalter? Brauchen wir Helden? Wo sind sie? Bedroht die Realität die Helden oder bedrohen Helden die Realität? Nein! Wirklich bedroht ist der Traum. In unserer Einbildungskraft und Phantasie liegen die Lösungen! Zynische Realisten träumen nicht. Für sie ist alles nur eine Frage von Einfluss, Macht und Geld. Träume sind etwas für „Verlierer“ im globalen Wettbewerb, etwas für die Naiven, etwas für die, die wirklich etwas ändern wollen.

Abie Nathan gründete einen Radiosender, der zur Stimme und Musik einer ganzen Generation wurde. Sein Projekt war denkbar einfach und denkbar wahnsinnig. Er kaufte ein Schiff und ließ es zum schwimmenden Radiosender umbauen. Ab 1973 ging „The Voice of Peace“ vor der israelischen Küste auf Sendung. Zwanzig Jahre lang war Abie Nathans Ansage „This is The Voice of Peace from somewhere in the Mediterranean“ Kultspruch und Hoffnungsbotschaft zugleich.

Sein Leben war voll von bildgewaltigen Aktionen: Abie Nathan flog verbotenerweise 1966 ins ‘feindliche’ Ägypten und wurde für Tod erklärt, er warf tausende Blumen als Geschenk an Ägypten in den Suezkanal, er wurde von Popstars in seinem Studio auf dem Meer besucht. Wiederholt wurde er inhaftiert und trat in Hungerstreiks. Er handelte, wo andere sich endlos Fragen stellen.

Beteiligte
Isabelle von Gatterburg, Sarah Kempin, Ariane Koziolek, Andrea Leonetti, Zahava Rodrigo, Zoé Thimonnier-Skriabin, Petra Weimer, Benedikt Abert, Jonas Bolle, Christopher Bühler, Felix Horn, Jürgen Kärcher, Simon Kubat, Noah Kwakus, Christian Müller

Fotos: ALEX WUNSCH – PHOTOGRAPHY



“Nackt zu sein” Hörspiel von Lisa Kempter

Ein Backpackerpärchen in Peru. Seit drei Monaten sind sie unterwegs. Doch dann fängt es an zu schneien und es schneit auch noch am nächsten Tag. Umkehren oder weitergehen?
Mit Jan Andresen und Sarah Kempin.
Regie: Maria Ohmer
Zum Hörspiel geht es hier.


PREMIERE *Girls Boys Love Cash*

Uraufführung und Premiere: 04. März 2017
im Jungen Ensemble Stuttgart
Weitere Infos hier.

Weitere Termine:
Donnerstag  20.04.2017    20:00 – 21:30          Karten buchen
Freitag           21.04.2017    20:00 – 21:30          Karten buchen
Montag          24.04.2017    19:00 – 20:30         Karten buchen

Das ist mein Körper. Ich kann damit machen was ich will. Das ist dein Geld. Ich will es haben. Geld ist Macht, Zeit, Luxus. Aber wie komme ich an Geld, wenn ich nichts anzubieten habe? Was, wenn mein Körper zur Ware wird und meine Jugend zum Kapital? Was wärst du bereit zu tun? Wie weit würdest du gehen? Wo sind deine Grenzen?

Gemeinsam mit dem Jungen Ensemble Stuttgart und einer Gruppe Jugendlicher recherchierte das Citizen.KANE.Kollektiv in der vergangenen Spielzeit zum Thema Prostitution in Stuttgart. Ausgehend von dieser Recherche erforschen wir nun das Spannungsfeld zwischen Körper und Konsum in einer durch und durch kapitalistischen Welt.

Koproduktion mit dem Citizen.KANE.Kollektiv / Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes im Fonds Doppelpass. Mit freundlicher Unterstützung der Ott-Goebel-Jugendstiftung und der Martin-Schmälzle-Stiftung.

*Das Schiff das singend zieht auf seiner Bahn*

URAUFFÜHRUNG
2. + 3. Dezember 2016    20 Uhr
Staatstheater Stuttgart – Schauspiel NORD
Weitere Infos hier.



8. + 9. + 10. Dezember 2016  20 Uhr

Lehr- und Versuchsbetrieb der Staatsschule für Gartenbau
Filderhauptstraße 169-171, 70599 Stuttgart

Karten: karten@citizenkane.de
oder T: 0176/98 21 87 02


Dieses Gefühl der plötzlichen Leere, das sich angesichts des eigenen Erfolgs stoßartig im Körper verbreitet, lässt einen flauen Magen zurück.

Die Mitarbeiter des Kosmetikkonzerns Pfeiffer Beauty Kosmetik (PB) sind in höchster Anspannung an ihrem Arbeitsplatz – und in ihrer Freizeit. Hinter den glatten Fassaden verbergen sich Körper-Freaks. Um zu funktionieren, muss jeder eine passende Therapie finden. Alles ist messbar und kalkulierbar. Erfolg ist trainierbar. So lautet die Message der Leistungs- und Optimierungsgesellschaft. Diese Botschaft schreibt sich in sämtlichen Ausdrucksformen ein. Das Nichtfunktionieren des Körpers wird nicht als Krankheit, sondern als Kränkung verstanden!

In der Firmenzentrale von PB, genannt die Puderdose, umkreisen sich der erfolgreiche Managing Director Jungholz, der seinen Posten nur wegen der Fallhöhe angetreten hat. Quass, der Assistant Director of Human Resources, der ein Problem mit schweren Metallkoffern hat. Die Jobbewerberin Rike, die schwer unter Erythrophobie leidet, der auf Bewerbungsbetrug spezialisierte Privatdetektiv List, Dr. Moretti, der jeden heilen kann nur nicht sich selbst und Smaart, ein Coach mit einem Auge.

DAS SCHIFF DAS SINGEND ZIEHT AUF SEINER BAHN ist ein Stück über Selbstkontrolle, Einsamkeit und Pokerspiele. In unserer Höchstleistungsgesellschaft empfinden wir den Zwang, dem wir unterworfen sind, als Freiheit. Das aber ist das Ende der Freiheit. Wenn wir von jemandem zu etwas gezwungen werden, dann haben wir die Chance uns gegen diesen äußeren Zwang zu wehren. Wenn wir uns aber selbst zu allem zwingen, dann ist kein Widerstand mehr möglich!

Fotos: ALEX WUNSCH

Der Roman DAS SCHIFF DAS SINGEND ZIEHT AUF SEINER BAHN von Philipp Schönthaler ist im Verlag Matthes & Seitz Berlin erschienen.


19.9. bis 21.9.: “18109-Paradies” im Theaterhaus Stuttgart

Das Citizen.KANE.Kollekiv hat 2015 gemeinsam mit der Autorin Anne Rabe ein performatives Theaterstück über die Radikalisierung eines jungen Mädchens entwickelt. Aus Deutschland sind bisher einige hundert junge Menschen nach Syrien gereist, um sich dem sogenannten ‘Islamischen Staat’ anzuschließen. Warum?

die Vorstellungen sind immer um 11 Uhr und 19:30 Uhr am:
19.09.2016 / 20.09.2016 / 21.09.2016

VVK: 17,- / erm.: 13,- / Jugendliche: 9,-

Karten für die Frühvorstellungen nur direkt über die Theaterhauskasse: 0711-4020720
Telefonische Auskunft und Reservierung unter
(0711) 40 20 7-20 /-21 /-22 /-23
täglich von 10:00 – 21:30 Uhr

http://www.theaterhaus.de/theaterhaus/index.php?id=1,3,20157

https://www.facebook.com/events/591105757734262/

PREMIERE: *Prinzip Abie Nathan* 4.8.2016


© Alex Wunsch

© Alex Wunsch



Premiere: 4. August 2016
5. / 6. / 11. / 12. / 13. August 2016
Start: 19.30 Uhr

Startpunkt: U-Bahn-Haltestelle “Hedelfinger Straße” (Hedelfinger Str. 61, 70327 Stuttgart)
U9 / U13
Karten: 0176 98 21 87 02
oder
karten@citizenkane.de
18 € / ermässigt 12 €

Das Citizen.KANE.Kollekiv macht aus dem aufregenden Leben des Friedenskämpfers Abie Nathan ein Prinzip. Am Stuttgarter Hafen wird dieses Prinzip performativ auf den Prüfstand gestellt. Der Hafen ein heterotoper Raum: Ankunft und Abfahrt, Ruhe und Bewegung; die Häfen der Welt als Dreh- und Angelpunkt in Abi Nathans Leben. Seine kreativen Lösungsansätze lassen das Kollektiv auch über die Rolle des Helden in der heutigen Gesellschaft nachdenken.

Leben wir in einem postheroischen Zeitalter? Brauchen wir Helden? Wo sind sie? Bedroht die Realität die Helden oder bedrohen Helden die Realität? Nein! Wirklich bedroht ist der Traum. In unserer Einbildungskraft und Phantasie liegen die Lösungen! Zynische Realisten träumen nicht. Für sie ist alles nur eine Frage von Einfluss, Macht und Geld. Träume sind etwas für „Verlierer“ im globalen Wettbewerb, etwas für die Naiven, etwas für die, die wirklich etwas ändern wollen.

Abie Nathan gründete einen Radiosender, der zur Stimme und Musik einer ganzen Generation wurde. Sein Projekt war denkbar einfach und denkbar wahnsinnig. Er kaufte ein Schiff und ließ es zum schwimmenden Radiosender umbauen. Ab 1973 ging „The Voice of Peace“ vor der israelischen Küste auf Sendung. Zwanzig Jahre lang war Abie Nathans Ansage „This is The Voice of Peace from somewhere in the Mediterranean“ Kultspruch und Hoffnungsbotschaft zugleich.

Sein Leben war voll von bildgewaltigen Aktionen: Abie Nathan flog verbotenerweise 1966 ins ‘feindliche’ Ägypten und wurde für Tod erklärt, er warf tausende Blumen als Geschenk an Ägypten in den Suezkanal, er wurde von Popstars in seinem Studio auf dem Meer besucht. Wiederholt wurde er inhaftiert und trat in Hungerstreiks. Er handelte, wo andere sich endlos Fragen stellen.

Umwerfende Kritik von Sebastian Selig. Danke!

PREMIERE: “Achtzehn Einhundertneun – Paradies”

Uraufführung von Anne Rabe und Citizen.KANE.Kollektiv
Premiere: 3. Oktober 2015

„Im Wasser, umflossen von Licht, entstanden Einzeller. Mehrzeller, Fische, Farne, Bäume, Tiere, der Mensch, das Privateigentum und schließlich die Familie.“

In Zeiten der Krise, in denen unser System an den Rändern ausfranst, wo es in Europa wieder Lagerbildungen und an den Außengrenzen Krieg gibt, setzt sich das Citizen.KANE.Kollekiv mit dem Themenkomplex „Wie wollen und wie werden wir leben“ / „Demokratie oder was davon übrig blieb“ auseinander. Ausgehend vom gesellschaftlichen Einzeller Familie soll der komplexe Vielzeller Gesellschaft untersucht werden.

Das Citizen.KANE.Kollekiv hat gemeinsam mit der Autorin Anne Rabe ein performatives Theaterstück über die Radikalisierung eines jungen Mädchens entwickelt. Aus Deutschland sind bisher einige hundert junge Menschen nach Syrien gereist, um sich dem sogenannten “Islamischen Staat” anzuschließen. Wir fragen uns: Wie kann aus einem jungen Sinnsucher ein gewaltbereiter Neosalafist werden? Warum endet die Beschäftigung mit der Religion der „liebenden Hingabe an Gott“ bei heutigen Islam-konvertiten oft so desaströs? Und was hat der Neosalafismus überhaupt mit dem Islam zu tun?

„Achtzehn Einhundertneun – Paradies“ entsteht in Kooperation mit dem Theater Rampe in Stuttgart. Darüberhinaus arbeitet das Citizen.KANE.Kollekiv für dieses Projekt mit InsideOut zusammen, einer neuen Fach- und Beratungsstelle zur Radikalisierungsprävention von gewaltorientierten Salafismus in Stuttgart.

Beteiligte
Regie: Christian Müller
Text: Anne Rabe
Ausstattung: Zahava Rodrigo
Darsteller: Sarah Kempin, Andrea Leonetti,
Jonas Bolle, Jürgen Kärcher, Simon Kubat
Produktionsleitung: Isabelle von Gatterburg
Video: Christopher Bühler

Karten: karten@theaterrampe.de
oder
+49 (0)711 620 09 09 15

theaterrampe.de

Gefördert durch die Konzeptionsförderung der Stadt Stuttgart, die Projektförderung des Fonds Darstellende Künste e.V. und des Landesverband freier Theater Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst und der Stiftung der Landesbank Baden-Württemberg. Mit freundlicher Unterstützung durch das Theater Rampe und InsideOut Beratungsstelle zur Radikalisierungsprävention.


2.11.2014 PREMIERE: “Peterchens Mondfahrt” am Theater Baden-Baden


Am 2.11.2014 um 15 Uhr hat “Peterchens Mondfahrt” Premiere am Theater Baden-Baden. Philipp Löhle führte Regie und hat auch eine neue Fassung der Klassikers von Gerdt von Bassewitz verfasst. Weitere Informationen und Aufführungstermine finden Sie hier.